Blindheim liegt links der Donau zwischen Dillingen und Donauwörth an der B16. In Blindheim befindet sich auch unser Vereinslokal die "Nebelbachstube".

Bekannt wurde Blindheim durch die Schlacht von Blindheim. Das damalige Kampfgeschehen vom 13. August 1704 war zwar nicht das Ende, wohl aber die wichtigste Entscheidung im Spanischen Erbfolgekrieg.

Auf der einen Seite die Alliierten mit Briten, Dänen, Holländern und Deutschen unter dem Befehl des Herzog von Marlborougt, sowie pfälzische, brandenburgische und österreichische Einheiten unter dem Befehl des Prinzen Eugen von Savoyen mit insgesamt 52000 Mann.

Auf der anderen Seite Bayern und Franzosen mit einer irischen Brigade, unter dem Befehl des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel und den französischen Marschällen Tallard und Marsin mit ca. 56000 Mann.

Der Aufmarsch dauerte bis Mittag. Um 12.30 Uhr begann die mörderischste Schlacht die je geschlagen wurde. Die Schlacht dauerte bis in die Abendstunden. Um 8 Uhr abends ergaben sich ca. 9000 Franzosen die in Blindheim eingeschlossen waren.

Eine der blutigsten Schlachten der neueren Zeit forderte auf französisch-bayerischer Seite ca. 13000 Tote und Verwundete. Die Alliierten hatten nach amtlichen Angaben ihren Sieg mit 12311 Toten und Verwundeten zu bezahlen. Den Siegern fielen etwa 12000-13000 Gefangene sowie zahlreiche Feldgeschütze, Mörser, Zelte, Proviantwagen, die Feldkanzlei, die Feldapotheke, Schiffsbrücken, die Kriegskasse und 34 Kutschen mit französischen Damen, die dem Heer gefolgt waren, in die Hände.

Die Hauptleidtragenden des Kampfgeschehens waren die Bewohner der im Schlachtfeld liegenden Dörfer Blindheim, Unterglauheim, Wolperstetten, Berghausen, Schwennenbach, Oberglauheim und Lutzingen, die total verwüstet waren.

 

Weitere Informationen finden Sie im Heimatmuseum in Blindheim.

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15. April 2003